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Uni, Wohnung und der Alltag...


Servus! Wie den Meisten ja sicherlich nicht entgangen sein wird ist in Sachen Layout, Bilder und Einträge nicht wirklich viel passiert. Zumindest in der letzten Kategorie hat sich offensichtlich was geändert. Was das Layout und die Bilder angeht sollte ich demnächst vielleicht jemand kontaktieren der da Ahnung von hat. Muss ich mal überlegen ob ich da jemand kenne der hier auch bloggt und das schon auf die Reihe gekriegt hat :>

In Sachen Wohnung ist einiges passiert. Das Chaos ist nahezu komplett verschwunden und die Küche und das Wohnzimmer sind echt gemütlich geworden. Lediglich Nicks Teppichauswahl würde ich mal als "interessant" beschreiben. Dafür haben wir den gleichen Wohnzimmertisch wie in Kassel, nämlich LACK von IKEA, sodass ich mich hier ganz wie zu Hause fühle. Zu IKEA gings letztes Wochenende worauf ich mich sehr gefreut habe, da ich den großen Deutschland/USA Vergleich machen wollte. Das Resultat viel dann eigentlich wie erwartet aus, es gibt nämlich quasi keinen Unterschied. Allerdings konnte ich mir endlich ne Kommode zulegen (KULLEN falls es irgend jemanden interessiert) um nun endlich nach einem Monat nicht mehr aus dem Koffer leben zu müssen.

Die Gesamtwohnsituation könnte auch besser nicht sein. Mit Nik und Jack verstehe ich mich wunderbar, lediglich die Einweihungsfete steht noch aus. Langsam aber sicher kehrt auch der Alltag ein. Das macht sich insbesondere bemerkbar, da einem auffällt wie viel Geld man hier eigentlich für Essen ausgibt. Lebensmittel sind einfach wahnsinnig teuer. Deswegen hab ich jetzt auch ne Kundenkarte von dem größten Supermarkt hier in der Gegend und war heute erst mal auf Schnäppchenjagd. Insgesamt habe ich festgestellt, dass es nicht viel teurer ist sich einfach Fastfood zu holen anstatt zu kochen. Dazu sollte man wissen, dass es hier qualitativ hochwertigeres und vielfältigeres Fastfood gibt als bei uns. Das Gute daran ist, dass man kein schlechtes Gewissen haben muss wenn man gerade keine Lust auf Kochen hat. Nervig ist allerdings der Verzicht auf vernünftiges Wasser mit Kohlensäure. Das kann man zwar schon irgendwo kaufen, ist aber verdammt teuer. Kein Wunder, dass die hier nur süße Blubberbrause saufen.

Unimäßig geht mittlerweile auch alles seinen geregelten Gang, auch wenn die Hausaufgaben gern auch nen Tick einfacher sein könnten. Zu Beginn gab es allerdings einige Komplikationen die mich schon arg an dem ganzen Projekt hier haben zweifeln lassen. Gleich am ersten Tag hab ich die erste Vorlesung gedroppt, was erst mal noch kein Problem war, da ich aus Zeitgründen sowieso geplant hatte irgendwas sausen zu lassen. In dem Fall widersprach die Kursbeschreibung total dem tatsächlichen Inhalt wodurch ich auch kein schlechtes Gewissen hatte. Dann gab es da noch das Laborpraktikum, was ich auch in D im 5. Semester hätte machen müssen. Allerdings lässt die hiesige Struktur sowieso nur zu einen kleinen Teil zu absolvieren und den Großteil hätte ich zu Hause nachholen müssen. Am ersten Tag gabs da direkt mal ne 50-Seiten Anleitung zum ersten Experiment, in das ich mich dann einarbeiten sollte. Diese Anleitungen muss man schon in D dreimal lesen, da kann man sich ja vorstellen wie das auf Englisch und in wissenschaftlicher Sprache war...Ging dann halbwegs und ich habe am zweiten Labortag immerhin geschafft den Aufbau auf die Reihe zu kriegen und ein wenig rumzuspielen. Trotzdem war das Frustration pur, da ich nicht so richtig wusste, was genau ich da eigentlich machen soll. Also logische Konsequenz → Kurs abgewählt. Jetzt im Nachhinein, wo ich alle Kurse gehabt habe, kann ich auch sagen, dass das zeitlich alles kaum unter einen Hut zu kriegen gewesen wäre. War auch sehr Naiv von mir anzunehmen ich könnte hier Monsterstundenpläne genauso bewältigen wie daheim. Würde ich mittlerweile auch gar nicht mehr wollen, denn hier hat so ziemlich alles Priorität nur nicht die Uni :D (Was jetzt nicht heißt, dass ich die Uni schleifen lasse). Allerdings ergab sich durch das muntere Kursdropping auch ein Problem: Ich hatte nur noch zehn Credits (ein Credit ist hier mehr als in Europa). Um seinen Exchange Student Status zu behalten braucht man aber zwölf Credits. Da ich nicht illegal hier durch die Gegend laufen wollte musste also dringend irgendwo zwei Credits her. Da ich anfangs doch ein sehr schlechtes Gewissen wegen dieser Geschichte hatte bin ich erst mal zu den freundlichen Leuten aus dem International Office gegangen um mein Problem zu schildern und eventuelle Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt zu bekommen. Dort gabs neben aufmunternden Worten auch ne Menge Inspiration: Die zwei Credits erreiche ich jetzt mit nem Tennis- und Bowlingkurs. Die bringen jeweils ein Credit und man muss nichts machen außer da zu sein. Tennis geht auch nur bis Oktober, Bowling fängt im Oktober an und geht bis zum Ende des Semesters. Mit der Lösung bin ich auch super zufrieden und der Tenniskurs ist echt witzig.

Das einzige Manko an meinem Stundenplan ist, dass Freitag der längste Tag ist. Dummerweise hat sich der Donnerstag als Partytag etabliert, sodass ich Freitags nur mit Wasserflasche anzutreffen bin. Der einzige Lichtblick ist das wissenschaftliche Kolloquium, welches ich im Rahmen eines Seminars jeden Freitag von 15-16Uhr besuchen muss, denn dort gibt es Brownies und Cookies for free.

So da heute zufälligerweise Donnerstag ist, muss ich jetzt was Essen und dann zu ner Party Also bis denne!


17.9.10 01:16

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